Batu Caves // Kuala Lumpur, Malaysia

Aufgesucht & angesehen

Hat man die 272 Treppenstufen, die neben der knapp 43 Meter großen Statue des Gottes Murugan nach oben führen, dann irgendwann überwunden, steht man direkt vor der Haupthöhle der Batu Caves. Mit hundert Metern Höhe ist sie die höchste der Hindutempel beherbergenden Kalksteinhöhlen. Neben Schreinen – und Baustellen – findet man hier vor allem eines: Makaken. Eine Affengattung, die bevorzugt in Menschennähe lebt und sich hier vor allem am Proviant unaufmerksamer Touristen erfreut. Und unser heimliches Highlight. Also: Augen offen und Rucksäcke geschlossen halten.

Chinatown // Kuala Lumpur, Malaysia

Aufgesucht & angesehen

Kuala Lumpur [ˈkwaːla ˈlumpʊr]. Der Name der Stadt heißt übersetzt soviel wie „schlammige Flussmündung“ und führt auf den Ort ihrer Gründung zurück. Mitten im Urwald, dort, wo die beiden Flüsse Klang und Gombak aufeinandertreffen, ließen sich im Jahre 1857 chinesische Bergleute unter der Führung eines malaiischen Herrschers nieder. Sie wollten Zinn fördern. Weil der Zinnhandel boomte, begann die kleine Siedlung schnell zu wachsen: bishin zur größten und wichtigsten Stadt des Landes. 1957 wurde Kuala Lumpur zur Hauptstadt des damals unabhängigen Malaya ernannt, den offiziellen Stadtstatus gab es trotzdem erst im Jahre 1972.

Heute leben über eineinhalb Millionen Menschen in Kuala Lumpur, etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung – 52% nämlich – macht auch heute noch die chinesische aus.

UP, UP! Über den Dächern der Stadt // Kuala Lumpur, Malaysia

Aufgesucht & angesehen

Wie in eigentlich allen anderen Großstädten auch, findet man in Kuala Lumpur selbstverständlich unzählige Möglichkeiten, von oben einen Blick auf die Stadt zu erhaschen. Zum einen gäbe es da Rooftopbars, natürlich. Zugegebenermaßen fehlt uns aber die Motivation, hierzu weitere (Online-)Recherchen anzustellen und nachdem sich alle Reiseberichte und Tipps und „Do“s und „Don’t“s sowieso ständig widersprechen, der Kopf schon rattert und man überhaupt nicht mehr weiß, was und wem man glauben kann, wählen wir den Weg des geringsten Widerstandes. Und entscheiden uns recht bald für eine der bekanntesten Varianten. Auch, wenn sich hier vielleicht etwas Geld hätte sparen lassen können.