UP, UP! Über den Dächern der Stadt // Kuala Lumpur, Malaysia

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Wie in eigentlich allen anderen Großstädten auch, findet man in Kuala Lumpur selbstverständlich unzählige Möglichkeiten, von oben einen Blick auf die Stadt zu erhaschen. Zum einen gäbe es da Rooftopbars, natürlich. Zugegebenermaßen fehlt uns aber die Motivation, hierzu weitere (Online-)Recherchen anzustellen und nachdem sich alle Reiseberichte und Tipps und „Do“s und „Don’t“s sowieso ständig widersprechen, der Kopf schon rattert und man überhaupt nicht mehr weiß, was und wem man glauben kann, wählen wir den Weg des geringsten Widerstandes. Und entscheiden uns recht bald für eine der bekanntesten Varianten. Auch, wenn sich hier vielleicht etwas Geld hätte sparen lassen können. 

Welcome to Mal(l)aysia – ein eher unfreiwilliges (Zwei-)Tagesprogramm // Kuala Lumpur, Malaysia

Auf Achse, Aus Gründen der Vollständigkeit

People call it Mall-aysia – you know?“, kurz muss unser Gastgeber Ronan, der erst seit wenigen Jahren hier lebt, selbst lachen – vielleicht über die Wortschöpfung, vielleicht über die Eigenheit der Einheimischen, an allen Ecken Einkaufszentren hochzuziehen – dann spricht er weiter. Er versucht uns den Weg zu seiner liebsten Elekronikmall zu erklären, wir versuchen zuzuhören. Dort gäbe es die besten Preise,  sagt er. 

Bunt, laut, dreckig – stimmt’s? // Bangkok, Thailand

Abschied, Allgemein, Aufgesucht & angesehen

Liest man die Reiseberichte Fremder oder lauscht persönlich den Erzählungen derer, die schon einmal dort waren, so scheint es genau zwei Arten Menschen zu geben: diejenigen, die Bangkok zutiefst verabscheuen und diejenigen, die am liebsten immer wieder kämen. Was ist mit uns?

Graue Wolken über Cockatoo Island – Ein Tagesausflug // Sydney, Australien

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Zwischendurch regnet es. Ich finde das ganz gut so. Das trübe, graue Wetter, die dicken Wolken, die den Himmel zieren, der aggressive Wind, der mir immer wieder dicke Haarsträhnen vor und in meine Augen knallt. Diese Trostlosigkeit: Sie ist es, die diesen Ort wahrscheinlich überhaupt erst so faszinierend macht.

Las Vegas // USA-Roadtrip

Angekommen

Viva Las Vegas with you neon flashin‘ / And your one armbandits crashin‘ / All those hopes down the drain / Viva Las Vegas turnin‘ day into nighttime / Turnin‘ night into daytime

– singt Elvis. Stefans Worte hingegen lauten irgendwie so: „Es gibt von allem ein bisschen zu viel“. Passt. Irgendwie scheint er mich auf die Stadt vorbereiten zu wollen. Im Gegensatz zu mir ist er nicht zum ersten Mal hier.

Las Vegas wirkt mit seinen bunt beleuchteten Casinos, übertriebenen Hotels undunzähligen Shows wie ein Vergnügungspark für Erwachsene. Ist es ja irgendwie auch.Das gilt vor allem für die zwei berühmtesten Straßen, den Las Vegas Boulevard („The Strip“) und die Fremont Street, auf die sich so gut wie alles konzentriert.

Die Stadt ist wie eine andere Welt und unbedingt sehenswert. Wobei ein Tag dafür vollkommen ausreichen sollte.

Oder ein halber.

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Sophie

(What) To Do: Freizeittipps für den schmalen Geldbeutel // New York City, USA

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Unser imaginärer Terminkalender platzt. Überspitzt gesagt. Selbst schuld. So viele Dinge gibt es hier, die wir „unbedingt“ machen, sehen, erleben wollen. Toll vor allem: die meisten Museen kosten an einzelnen Tagen zu bestimmten Uhrzeiten einfach mal… nichts. Schwierig wird es hingegen, wenn einzelne Wunsch“termine“ miteinander kollidieren. Die andere Seite der Medaille: Fällt ein Event aus, steht die Alternative winkend an der nächsten Ecke bereit.

 

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So erlebt bei einer Openairkinoveranstaltung*, die sprichwörtlich ins Wasser fiel. Schuldtragender: ein urplötzlich aufgezogenes Sommergewitter (kurz) inklusive heftigem Regen (noch kürzer). Leidtragende: Na ja, tatsächlich niemand so wirklich -Weil die Popcornverkäufer nicht so richtig wussten, was sie mit ihren Unmengen an gepufftem Mais tun sollten, gab es diesen auf Stefans Anregung hin geschenkt. Für alle. (Erstens.) Und dann wäre da ja noch die Sache mit den Alternativen. (Zweitens.) Mit prall gefüllten Popcorntüten in der Hand schlenderten wir also zur Metro. Die Straßen ungewohnt leer, die vom Regen gereinigte Luft ungewohnt angenehm. Die Abkühlung tat gut, bedrückend war die bis dahin anhaltende unfassbare Schwüle.

Wir fuhren also weiter zur Zweitwahl New Museum of Contemporary Art*. Dass sich das dortige Freier-Eintritt-Zeitfenster mit dem des Freilichtkinos überschnitt, fand ich von Anfang an etwas schade, im Nachhinein muss ich sagen: Ich bin froh, dass das Museum nur zweite Wahl war. Vom Hocker gerissen haben mich die aktuellen Ausstellungen nicht unbedingt, nichtsdestotrotz bin ich froh, es schicksalshafterweise doch noch dorthin geschafft zu haben.

Unbenannt.pngDSC038542.jpgZwei weiteren Museen konnten wir einen Besuch abstatten: Dem 9/11 Memorial Museum* und dem MoMA* (toll, toll, toll!). Aber vor allem ersteres möchte ich euch sehr ans Herzen legen, die Ausstellung hat mich auch nachhaltig schwer beeindruckt (und ziemlich mitgenommen) . Und stellt euch früh genug an, wenn ihr kostenlose Tickets abstauben wollt. Es lohnt sich!

DSC02966.jpgDen angeblich besten Blick über die Stadt hat man von der hundertsten Etage (und höher kommt man hier eh nirgends) des One World Observatory. Zwar war der Eintritt hierfür nicht gratis, dank Stefans vorheriger Internetrecherche aber immerhin stark vergünstigt. Tipp: Schaut vorher unbedingt nach Online-Coupons*.

Große Liebe auch (und Rettung an heißen Tagen): Der Pop-Up-Pool*. Eintritt zahlt man hier keinen, den Pool an sich kann man jedoch nur eine begrenzte Zeit am Stück nutzen. Nach 45 Minuten („SESSIONSOVEREVRYBODYOUTOFDAPOOL!“) wird gewechselt. Man kann sich allerdings gleich ein neues Armband für die nächste „Session“ abholen. Oder einfach mit Blick auf die New Yorker Skyline am künstlich aufgeschütteten Sandstrand liegen. Nicht auszuschließen dass uns die kurze Abkühlung vor einem Hitzeschlag bewahrt hat. Ihr merkt vielleicht: Der August ist wahrlich nicht der empfehlenswerteste Monat für einen Trip nach New York City. Wobei – mal ehrlich – im Grunde ist die Stadt wahrscheinlich immer eine Reise wert.

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*)

Openairkino: Brooklyn Bridge Park. Im Sommer finden hier täglich wechselnde kostenlose Events statt (klick, klack).

New Museum of Contemporary Artpay what you want, jeden Donnerstag von 19 – 21 Uhr

9/11 Memorial Museum: freier Eintritt Dienstags 17 – 20 Uhr. Gratistickets werden ab ca. 15:30 Uhr vergeben, anstellen sollte man sich am besten bereits ab 15:00 Uhr.

Museum of Modern Art: Free Friyday, Freier Eintritt an allen Freitagen von 16 – 20 Uhr. Tickets vorher unbedingt rechtzeitig online reservieren. Bekommt man dann auf Wunsch per SMS oder als Email zum Selbstausdrucken zugeschickt. Für die Spontanen unter euch: Man kann auch ohne Reservierung hin, sich anstellen und warten – und zwar sehr, sehr lange.

One World ObservatoryAchtung: Die Preise werden ab einer Stunde vor Sonnenuntergang nochmal ordentlich angehoben. Ungefähr zwei Stunden vorher reingehen lohnt sich! Die Zeit dort oben kriegt man gut rum und der Sonnenuntergang ist auf jeden Fall sehenswert.

Pop-Up-Pool, ebenfalls im Brooklyn Bridge Park.