Chinatown // Kuala Lumpur, Malaysia

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Kuala Lumpur [ˈkwaːla ˈlumpʊr]. Der Name der Stadt heißt übersetzt soviel wie „schlammige Flussmündung“ und führt auf den Ort ihrer Gründung zurück. Mitten im Urwald, dort, wo die beiden Flüsse Klang und Gombak aufeinandertreffen, ließen sich im Jahre 1857 chinesische Bergleute unter der Führung eines malaiischen Herrschers nieder. Sie wollten Zinn fördern. Weil der Zinnhandel boomte, begann die kleine Siedlung schnell zu wachsen: bishin zur größten und wichtigsten Stadt des Landes. 1957 wurde Kuala Lumpur zur Hauptstadt des damals unabhängigen Malaya ernannt, den offiziellen Stadtstatus gab es trotzdem erst im Jahre 1972.

Heute leben über eineinhalb Millionen Menschen in Kuala Lumpur, etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung – 52% nämlich – macht auch heute noch die chinesische aus.