Bunt, laut, dreckig – stimmt’s? // Bangkok, Thailand

Abschied, Allgemein, Aufgesucht & angesehen

Liest man die Reiseberichte Fremder oder lauscht persönlich den Erzählungen derer, die schon einmal dort waren, so scheint es genau zwei Arten Menschen zu geben: diejenigen, die Bangkok zutiefst verabscheuen und diejenigen, die am liebsten immer wieder kämen. Was ist mit uns?

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// 17.04. – 21.04.2017 | Bangkok, Thailand

Bangkok ist bunt, da sind sich alle einig, außerdem laut, dreckig. Anstrengend. Dass die Stadt auch ganz anders sein kann, sagen viele; dass es dort kaum auszuhalten ist, wiederum andere. Wir machen uns unser eigenes Bild. Zuerst noch zu fünft, später zu zweit, denn während unseres Aufenthaltes müssen wir uns verabschieden. Von Petra, Julia und Michi, die ihren Rückflug nach Deutschland antreten. Sie gehen zu lassen, fällt mir schwerer als gedacht, ich vergieße ein paar Tränen und zumindest dieser Tag ist für mich ziemlich gelaufen. 

Unser Hotel befindet sich nur wenige Gehminuten von der Khaosan Road entfernt – die immer belebte Straße, in der ein Souvenirshop fast nahtlos in den anderen übergeht, wo immer gehandelt und meistens auch verkauft wird. Die Straße, die gegen Abend mit mobilen Garküchen gepflastert ist, genauso wie mit Happy-Hour-Schildern und oft auch mit aufdringlichen Restaurantangestellten, die diese halten. Am besten mitten in die Gesichter möglichst vieler vorbeigehender Menschen. Die Straße, in der die wahrscheinlich unangemessensten Armbänder aller Zeiten geknüpft ↓ oder kross gebratene Schalentiere auf kleinen Tabletts durch die Menge getragen werden und sich vor allem Backpacker aufhalten. Die Straße, die man nur in der richtigen Verfassung länger ertragen kann – und in der wir dennoch jeden Abend anzutreffen sind. Wenigstens für kurze Zeit. Dass die Straße unseres Hotels hingegen trotz direkter Nähe zur absoluten Touristenhochburg so angenehm, fast schon ruhig, ist, überrascht uns wahrscheinlich genauso wie es uns erleichtert.

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Zu Fuß erkunden wir die Stadt, bestaunen die prunkvollen Tempel im Vorbeigehen und erklimmen ein paar Tage später dann den „Golden Mount“, den Hügel, auf dem sich Bangkoks älteste buddhistische Tempelanlage Wat Saket befindet und von welchem wir die Blicke über die Stadt schweifen lassen. Wir klappern (Nacht)Märkte ab, lassen uns durch die Gassen Chinatowns treiben und – sind die Beine dann irgendwann doch zu schwer – mit dem TukTuk zurückbringen. 

Bangkok ist bunt, laut und anstrengend: Wir stimmen zu. Und was den Dreck angeht? Auch. Aber so richtig bewusst wird der uns eigentlich erst im Flieger: als wir über die Stadt schweben und die Häuser vor lauter Smog kaum ausmachen können. Während ich so aus dem Fenster starre, ordne ich mich ein: In die Reihe derer, die wiederkommen.

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Sophie

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