Satte Farben, klares Wasser // Taupō, Neuseeland

Angekommen, Aufgesucht & angesehen

Endlich haben wir uns für einen Platz auf der großen Grünfläche entschieden und nun sitzen wir da, direkt am Wasser. Und staunen.
Diese ganz besondere glasklare Klarheit scheint charakteristisch für Neuseelands Gewässer zu sein.

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Endlich unterwegs! Knapp fünf Wochen lang machen wir zu viert – Marie, Stefan, Henni und ich – die Straßen Neuseelands unsicher (- die genaue Route findet ihr hier).

 – TEIL 3 –

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// 09.-11.12.2016 | Waitomo – Taupō – Taumarunui, Neuseeland (Nordinsel)

Da steht sie, den Blick auf das Wasser vor sich gerichtet. Marie ist nicht die einzige, die fasziniert ist. Jeden einzelnen Stein kann man am Grunde des Gewässers liegen sehen, die Algen wiegen sich sanft hin und her. Sie erstrahlen in satten Grüntönen unzähliger Abstufungen. Ganz genau so wie auch der Rest unserer Umgebung.

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Wir sind in Taupō angekommen, haben uns endlich für einen (Schlaf)Platz auf der großen Grünfläche entschieden und nun sitzen wir da, direkt am Wasser. Und staunen. Das Bisaufdenbodenguckenkönnen ist nichts neues. Diese ganz besondere glasklare Klarheit scheint charakteristisch für Neuseelands Gewässer zu sein und trotzdem ist sie nicht weniger faszinierend als zu Reisebeginn. Wie hat die Natur das nur hingekriegt?, frage ich mich. Wie so oft. Aus der Ferne höre ich das Geschnatter von Enten, dann irgendwann schwimmen sie an uns vorbei. Ich starre aufs Wasser; auf die Bäume dahinter. Leise rauscht der Wind durch die Äste und lässt die Blätter tanzen. Es ist ein schöner Tag, der schönste bisher. Die Sonne ist weniger scheu als sonst und versteckt sich entgegen ihrer bisherigen Angewohnheit nicht hinter irgendwelchen Wolken. Sie scheint einfach.

Sie scheint und scheint und wir verbringen den herbeigesehnten regenfreien Tag am Ende (shame on us!) doch zu großen Teilen in der örtlichen Bibliothek. Akkus laden, sämtliche Social-Media-Kanäle abklappern, die Serien- und Podcastsammlungen aufstocken und überhaupt: was gibt es eigentlich so Neues in der Welt? Wie Schwämme saugen wir alles auf, bis wir endlich das Gefühl haben, auf dem Laufenden zu sein. Bis wir uns wieder beruhigt auf ein paar internetfreie Tage einlassen können. Die Sache mit dem Internet ist kompliziert in Neuseeland. Wir müssen uns erst daran gewöhnen, nicht an allen Ecken freies Wi-Fi zur Verfügung zu haben. In Südamerika war das noch weitaus weniger problematisch. Und in den zuvor besuchten Ländern sowieso.

Wir haben Glück. Nach Verlassen des klimatisierten Gebäudes, steht die Sonne noch immer oben am Himmel. Und dort bleibt sie auch. Wir saugen ihre Wärme auf, im Hinterkopf fast sowas wie Gewissheit, dass sie sicher bald wieder verschwindet. Ihr übliches Versteckspiel. Die Sonnenstrahlen kribbeln auf der Haut, ein Kribbeln das sich schon jetzt, nach ein paar kühleren Tagen, seltsam ungewohnt anfühlt.

Am nächsten Tag sieht alles schon wieder ganz anders aus. Aber das passt schon so, wir haben es uns schließlich so ausgesucht. Irgendwie. Außerdem: Würde ein blauer Himmel dem leuchtenden Türkis der Huka Falls nicht eh nur die Show stehlen? Ich bin jedenfalls einmal mehr begeistert von der Natur und der satte Farbton des rauschenden Wasserfalls hinterlässt mich sprachlos. Mal wieder. Und allerspätestens als wir kurz darauf in einer heißen Quelle baden, bin ich auch für die wieder sehr viel kühleren Temperaturen dankbar. Neuseeland macht schon irgendwie alles richtig.

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Sophie


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