Wandertag: Inkaruinen, Alpakas & Atemnot / Teil 2 // Cusco, Peru

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Wandertag: Wir nehmen uns einen Tag Zeit und erkunden die Umgebung Cuscos. Und weil es ein langer und erlebnisreicher Tag war, dokumentiert in mehreren hundert Bildern, gibt es die Eindrücke dessen in zwei Etappen. | Teil II:  CRISTO BLANCO, QENQO, TEMPLO DE LA LUNA

// 27.10.2016 |  Cusco, Peru

Nach Sacsayhuamán machen wir einen Abstecher auf dem Hügel des Cristo Blanco. Die weiße Jesusstatue sieht aus der Entfernung spektakulärer, irgendwie mächtiger aus als sie dann tatsächlich ist. Von unten aus gesehen scheint sie fast über die Stadt zu schweben, schützend die Hände über sie haltend. Wo auch immer in Cusco man sich befindet, die Wahrscheinlichkeit sie bei einem Blick Richtung Himmel zu entdecken ist ziemlich groß. Vor allem nach Sonnenuntergang, wenn die Figur dank Beleuchtung noch auffallender, noch weißer strahlt. Wir betrachten das Ding aus der Nähe, schießen ein paar Fotos und flüchten möglichst schnell vor dem dortigen Trubel.

Wir gehen zu Fuß eine relativ stark befahrene Straße entlang. Alle paar Meter treffen wir auf herrenlose Hunde. Eine für Peru typische Sache, an die ich mich wohl nie gewöhnen werde.

Die nächste Station: Qenqo. Quasi eine alte steinerne Wohnanlage; Treppen, Fenster und Gänge inklusive. Wir nehmen uns nicht besonders viel Zeit für die Ruine, die meisten Besonderheiten der Sehenswürdigkeit gehen sogar gänzlich an mir vorbei.  Ich fühle mich schwach und mein Kopf unendlich schwer. Langsam macht der Tag uns zu schaffen. Mir. Erst auf dem Weg zur letzten Ruine Templo de la Luna – dem Mondtempel – werde ich langsam wieder entspannter. Die Kopfschmerzen lassen ein wenig nach, die Stille, die uns umgibt tut wahnsinnig gut. Plötzlich scheinen wir vollkommen alleine zu sein. Um uns herum Felder, Hügel, der Blick über die Stadt. Die Gräser tanzen im Wind. Es ist kühl geworden, die Luft angenehm. Sobald wir stehen bleiben, fange ich an zu frösteln, das erste Mal seit Island kommen Wollmütze und dicke Jacke wieder zum Einsatz. Auch landschaftlich fühle ich mich an das erste Land unserer Weltreise zurückerinnert. Und obwohl die Sonne sich nicht direkt blicken lässt, ziert ein dezentes Rot am Abend unsere Gesichter. Wie ein Souvenir eines gelungenen Tages.

Ich bin unendlich froh, als wir die Stadt wieder erreichen, kann es kaum erwarten, mich ins Bett fallen zu lassen. Wir brauchen Erholung, Ruhe und zumindest ein kleines bisschen Schlaf bis wir den Abend bei einem gemeinsamen Essen mit Jessi und Lars, die wir bereits in Arequipa kennenlernen durften, perfekt ausklingen lassen.

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Sophie

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