Wandertag: Inkaruinen, Alpakas & Atemnot / Teil I // Cusco, Peru

Aufgesucht & angesehen

Wandertag: Wir nehmen uns einen Tag Zeit und erkunden die Umgebung Cuscos. Und weil es ein langer und erlebnisreicher Tag war, dokumentiert in mehreren hundert Bildern, gibt es die Eindrücke dessen in zwei Etappen. | TEIL I:  SACSAYHUAMÁN

// 27.10.2016 |  Cusco, Peru

Im Umkreis der Stadt gibt es viel zu entdecken, vor allem alte Inkaruinen. Wir beschließen eine Tagestour zu dreien von ihnen und kaufen den dafür nötigen kleinen Touristenpass. Ein paar Stunden werden wir unterwegs sein, bis zum Abend haben wir uns nichts anderes vorgenommen. Wir starten zu Fuß anstatt uns wie viele andere Touristen mit Bus oder Taxi hinbringen zu lassen.

An oberster Stelle steht ein Besuch der größten von uns an diesem Tag angesteuerten Ruinen: der ehemaligen Inka-Festung Sacsayhuaman (hispanisierte Schreibweise) beziehungsweise Saksaywaman (Quechua), Saqsaywaman (ebenfalls Quechua) oder auch – Touristensprech und angeblich lustig – „Sexy Woman“. Letzteres lasse ich lieber unkommentiert.

Schon die steilen Treppen, die uns aus der Stadt hinausführen sorgen für erschwerte Atmung, wir machen eine Pause auf einer Terrasse mit Blick über die Stadt. Insgesamt werden wir am Tagesende eine Strecke von gut fünfzehn Kilometer zurückgelegt haben. Das ist nicht besonders viel, die Zahl bei einem Stadterkundungstag nicht selten doppelt so groß. Und trotzdem: Der Ausflug strengt uns körperlich an. Vor allem ich bin irgendwann ein Häufchen Elend, mein Kreislauf total am Ende. Körperliche Betätigung und dann auch noch wandern – selbst wenn die Strecke eine eher einfache ist – ist bei einer Ausgangshöhe von mehr als Dreitausend Metern nicht zu unterschätzen. Gelohnt haben sich die pochenden Kopfschmerzen am Abend trotzdem. Die Steinkunst der Inka fasziniert, es ist kaum zu glauben, dass für die Errichtung der Festungen weder Mörtel noch andere Haftmittel verwendet wurden. Unvorstellbar, wie viel Zeit die Anpassung der riesigen Gesteinsbrocken in Anspruch genommen haben muss. Die Steine müssen enorm schwer sein und ich fragte mich, wie ihr Transport und das meterhohe Stapeln und Puzzlen überhaupt möglich sein konnten. Schätzungen zugolge soll die siebzig Jahre dauernde Errichtung der Festung um die dreitausend Menschenleben  gekostet haben.

Die Steinkunst der Inka fasziniert. Wirklich. Auch wenn die Fotos auf der SD-Karte meiner Kamera beweisen wollen, dass ich mehr Augen für die frei umherlaufenden Alpakas als für die Mauern in typischer Inkabauweise hatte.

Aber Alpakas hin, Ruinen her: Der Star des Tages war am Ende Stefan. Gefühlt jede(r) um uns herum wollte ein gemeinsames Foto mit ihm. Warum auch immer.

gifstefan







DSC03992-picsay.JPG

dsc04028-picsay

1477680365-picsay.jpg

DS03994-picsay.JPG

1477675846-picsay.jpg

LRM_EXPORT_20161028_122058.jpg

1477675419-picsay.jpg

DSC04017-picsay.JPG

1477705409-picsay.jpg

1477697920-picsay

dsc04044-picsay

dsc04056-picsay

DS4059-picsay.JPG

dsc03867-picsay

1477697846-picsay

1477695665-picsay.jpg

DSC3997-picsay.JPG

dsc03811-picsaydsc03613-picsay

 

DSC04013-picsay.JPG

 

dsc03659-picsay

dsc03946-picsay

Hier geht es weiter zu Teil II –

Sophie