Realität oder Fata Morgana? // Huacachina, Peru

Aufgesucht & angesehen

Huacachina: Eine Oase mitten in der Wüste. Der Zweihundertseelenort zieht uns an – So wie jeden.

// 13. – 16.10.2016

Von Lima aus geht es weiter nach Ica. Im Grunde nicht mehr als eine unumgängliche Zwischenstation: Viel eher ist es der kleine Ort Huacuchina, der uns anzieht – die Wüstenlandschaft und die von Sanddünen umgebene kleine Oase, früher ein Heilbad.

Klar: Jeder wird davon angezogen. Huacachina ist mittlerweile ein klassischer Touristenort, das Zweihunderteinwohnernest – sein Abbild ist übrigens auf der Rückseite des Fünfzig-Sol-Scheines zu sehen – lebt praktisch davon. Die Dünen, inmitten derer wir drei Tage wohnen werden, befindet sich nur wenige Kilometer entfernt von Ica, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, zu der auch Huacachina gehört.

Nach Huacachina selbst werden wir mit dem Taxi fahren müssen, das sollte kein Problem sein; was wir brauchen, ist eine Busfahrt nach Ica. Also buchen wir ein Ticket für eine Vierstundenfahrt, die fünf Stunden dauert und fahren in der ersten Reihe sitzend die Panamericana entlang, während aus dem Off der schrille Gesang eines zu lauten „Alvin & The Chipmunks“-Films aus der einen Richtung, und aus einer anderen (der Fahrerkabine) Falko-Songs für musikalische Untermalung sorgen. Dreihundertsieben Kilometer. Eine schöne Strecke, auf der es vieles zu entdecken gibt.

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Natürlich werden wir gleich nach Ankunft von mehreren Taxifahrern in Beschlag genommen, alles andere hätte uns auch überrascht. Einer von ihnen, Caesar, fährt uns zur Unterkunft.

Spontan buchen wir um, ziehen für einen minimalen Aufpreis statt in den Zehn-Personen-Schlafraum in ein Doppelzimmer ein. Wir schauen aus dem Zimmerfenster, in unserem Blickfeld  die Dünen.

Das Angebot ist groß: Wir könnten auch Floßfahrten machen, uns bunte Bändchen in die Haare knoten oder ein temporäres Tattoo anpinseln lassen.

Wir verbringen die Tage mit Sandbuggyfahren (nämlich so!), Sandboarden, durch die Dünen stapfen (). Wir könnten auch Floßfahrten machen, ein Tretboot ausleihen, uns die Haare flechten und bunte Bändchen hineinknoten, oder uns ein temporäres Tribal-Tattoo auf die Haut pinseln lassen. Angebote gibt es jedenfalls mehr als genug. Menschen, die einen dazu bringen wollen, sie auch tatsächlich wahrzunehmen, ebenso.

Aber – Touristenort hin, gehobenere Preise her – Huacachina gefällt uns gut. Nur kulinarische Glanzleistungen sind uns hier leider keine begegnet. Und das Hostel würden wir, trotz Fensterblick, vielleicht auch nicht nochmal buchen.

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