Like A Video Game // Erster Eindruck: Lima, Peru

Angekommen

Wir gehen durch die peruanische Hauptstadt und fühlen uns wie der Hauptakteur eines bekannten Videospieles der Achtziger.

 

// 09. + 10.10.2016 | Lima, Peru

Tag 1: Wir gehen durch den Stadtbezirk Miraflores, wo sich auch unser Hostel befindet; wollen erst mal ankommen, uns einen ersten Eindruck der peruanischen Hauptstadt verschaffen und ich fühle mich wie hineinversetzt in das 80er-Jahre-Arcadespiel: Lima ist wie Frogger.

Der Stadtbummel setzt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit voraus, das Überqueren der Straßen wird zur Herausforderung. Die Straßen sind stark frequentiert, die Taxifahrer in zweierlei Hinsicht vollkommen neben der Spur; ihre Fahrzeuge sehen aus als hätten sie schon viel erlebt, sind verbeult und geschunden. Es gibt beeindruckend viele von ihnen. Taxis sind eindeutig in der Überzahl, auch weil das öffentliche Nahverkehrsnetz nur sehr schwach ausgebaut ist. Hin und wieder rollt einer der typischen kleinen überfüllten Busse an uns vorbei.

Abgesehen davon, dass sich keiner für Verkehrsregeln im Allgemeinen, und Ampeln sowie Zebrastreifen im Besonderen interessierten zu scheint, fühlen wir uns ziemlich sicher in der Stadt. Sicherer als in vielen der amerikanischen Großstädte, die wir besucht haben.

Obwohl uns viele Schwärmereien über die peruanischen Küche zu  Ohren gekommen sind und wir uns vorgenommen haben möglichst viel Neues auszuprobieren, investieren wir unsere ersten Soles in ein Stück Käsekuchen für mich und eine Currywurst für Stefan – in einem kleinen Café deutscher Inhaber. Zwar ganz und gar nicht landestypisch, trotzdem ein kulinarisches Highlight. (Hatten wir halt auch schon echt lange nicht mehr.)

Miraflores liegt in Küstennähe. Wir gehen – Tag 2 – am Meer entlang, beobachten die vielen Paraglider und wünschen uns an ihre Stelle. Es wirkt hier an manchen Ecken fast schon europäisch. Da es sich um eine wohlhabendere Ecke handelt, sind auch die Preise verhältnismäßig hoch. Für einen – übrigens ziemlich leckeren – Cappuccino zahle ich hier trotzdem nur umgerechnet einen Euro. Ich trinke ihn auf der Dachterrasse unseres Hostels, beobachte die Menschen unter mir und das wilde Treiben der Taxifahrer, lache zusammen mit Stefan über die höchstseltsame Sirenenhintergrundbeschallung und über dieses und jenes – und bin ziemlich glücklich.

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xx

Sophie

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