Von staubigen Campingplätzen über den Sequioa Nationalpark zurück nach San Francisco // USA-Roadtrip: Ende

Auf Achse

 

Die mittelschwere auf einen lauten Schreianfall folgende Schockstarre – geschuldet der viel zu großen über unseren Zeltplatz tänzelnden tiefschwarzen Spinne – habe ich erfolgreich überwunden. Ich übertreibe nicht im Geringsten, wenn ich behaupte, dass sie mehr als faustgroß war. Eine große Faust, nicht meine. Wie auch immer: ich habs jedenfalls überwunden. Und bin wieder in der Lage zu tippen.*

Die letzten Tage waren geprägt von ständigem Landschaftswechsel: Wüste – Stadt – Wald – Wüste – Wald – (…).

Wir haben an vielen wunderschönen Orten genächtigt, waren in einem kleinen nahezu nur aus Casinos bestehenden Städtchen namens Laughlin – ein bisschen wie Las Vegas in sehr, sehr winzig und unbelebt – und haben den Sequoia Nationalpark besucht. Der vorerst letzte auf unserer Liste. Benannt ist der Park nach seiner Hauptattraktion: Den riesigen Mammut- / Sequioabäumen. Sogar „the biggest Sequioa“ überhaupt, der General Sherman Tree mit seinen beachtlichen tausendvierhundertsechsundachzig Kubikmetern Stammvolumen, steht hier. Sein Gewicht entspricht circa fünfzehn Blauwalen oder sechshundert Afrikanischen Elefantenbullen. Auch wenn es im direkt angrenzenden Kings-Canyon-Nationalpark einen Riesenmammutbaum gibt, der ein wenig höher gewachsen ist, kommt an dessen Umfang keiner ran. Im Vergleich zu den anderen bereits sehr beeindruckenden Riesensequioas wirkt er allerdings gar nicht SO mächtig wie man vielleicht meinen könnte. Deutlich kleiner sind die nämlich auch nicht (Hallo, Augenmaß!). Ich würde zwar nicht ganz so weit gehen, zu behaupten, er ginge zwischen seinen Artgenossen unter, heraus sticht er allerdings auch nicht unbedingt. Muss wohl jeder selbst entscheiden, ob der Gang zu speziell diesem einen Baum, den man eh nur aus ein paar Metern Entfernung betrachten kann und das nervenaufreibende Sich-behaupten  zwischen all den selfiestickbewaffneten Tourimassen, den Aufwand lohnt.

Im bereits erwähnten benachbarten Kings-Canyon-Nationalpark waren wir übrigens nicht. Es mag traurig klingen, aber unser Bedarf an Canyons war zu dem Zeitpunkt bereits ziemlich gedeckt (shame on us!).

Jetzt, ein paar Tage später, sind wir zurück in San Francisco. Wir haben unseren Mietwagen gestern abgegeben und stürzen uns jetzt erst mal wieder ins Großstadtgetümmel.

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Sophie

Zu gerne hätte ich euch die gesamte Route in nur einer Grafik dargestellt. Leider lässt Google Maps nur zehn Ziele zu (und hat mich ziemlich zur Verzweiflung gebracht) .

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