Ihr jagd Pokémon, wir jagen Schatten // Washington, D.C., USA

Angekommen, Aufgesucht & angesehen

 

Der Gefahr einer Nackenstarre (oder der, vor lauter Nachobenglotzen gegen eine Straßenlaterne zu donnern) sind wir hier in Washington, D.C. weniger ausgesetzt…

Im Gegensatz zu New York dürfen die Häuser hier nämlich nur so hoch wie die angrenzende Straße breit sein. Plus 6,1 Meter (Quelle). Und überhaupt ist Washington sehr anders. Ruhiger vor allem (es ist so toll selbst über die eigene Gehgeschwindigkeit (#wasistdasfür1wort?) entscheiden zu dürfen ohne ständig ausgebremst zu werden!).

Wie in einer Groß-, oder gar Hauptstadt, fühlt man sich hier nicht unbedingt. Find ich gut. Zwar hatte ich zuvor keine genauere Vorstellung von der Stadt, dass so wenig Menschen unterwegs sind hat mich dann aber doch überrascht. Könnte natürlich auch an der Hitze liegen. Dass die hiesigen Temperaturen sogar jene übersteigen, die wir in New York hatten, hätte ich kaum für möglich gehalten. Dafür fallen die Menschenmassen (schweißgebadet) und der viele Feinstaub weg; Gleichstand also, könnte man sagen. Wir jagen jedem noch so kleinen sonnengeschützten Fleckchen Erde hinterher, warten lieber aus sicherer Entfernung (3, 4, 7 Meter) bis die Ampel endlich umspringt, schließlich wirft der Baum / Busch / Briefkasten hier einen kleinen Schatten. Wir nehmen Umwege in Kauf, wenn diese uns hoffen lassen, nicht oder wenigstens nur teilweise in der Sonne laufen zu müssen. Tatsächlich sollte man seinen Hauptaufenthaltsort dringend auf schattige Plätze verlegen. Oder Museen. Die sind hier übrigens immer gratis – zumindest die meisten davon.

Natürlich haben wir auch ein paar der Dinge gemacht, die „man hier so macht“. Wir sind die Mall abgelaufen, haben ein paar Monumente besucht und das weiße Haus fotografiert. Kann man machen, ist aber sicher nichts, was auf lange Sicht im Gedächtnis bleibt. Zumindest nicht in meinem. Schon eher ein Highlight: Jeden Tag findet im Kennedy-Center irgendeine andere „Performance“ statt, Eintritt frei.  Yoga, Tänze, Orchester,  Gesang – und in unserem Fall: Ein Ginkgoa-Konzert.

Nebenbei bemerkt: in unserem Hostel wimmelt es nur so von Deutschen. Irgendwie ist es schon jetzt sehr seltsam, fremde Leute die eigene Sprache sprechen zu hören. Und der anfängliche Reflex auf englisch zu antworten erst!

Processed with VSCO with a6 preset

Processed with VSCO with a6 preset

Processed with VSCO with a6 preset

Processed with VSCO with a6 preset

Processed with VSCO with a6 preset

Processed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a4 presetProcessed with VSCO with a6 presetProcessed with VSCO with a6 preset

image

Ein Gedanke zu “Ihr jagd Pokémon, wir jagen Schatten // Washington, D.C., USA

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s