Hveragerði & Selfoss // Mit dem Bus durch Südisland: Teil I

Auf Achse

Wir haben uns entschieden, den Süden des Landes mit dem Bus zu bereisen. Sich auf den südlichen Teil zu beschränken erschien uns als sinnvoll – so können wir uns auf einige wenige Ziele konzentrieren und diese besser erkunden. Zwei davon haben wir bisher erreicht.

Selbst zu fahren und unabhängig von Route und Abfahrtszeiten zu sein, wäre zwar super, ein eigener Mietwagen ist in Island aber leider eher weniger im Reisebudget. Ein einfaches, kleines Auto könnten wir uns vielleicht leisten, kämen damit allerdings nicht allzu weit. Nicht ins Hochland zumindest, dafür muss das Fahrzeug schon etwas off-road-geeigneter sein. Es muss durch das Wasser fahren können, das hier so oft die Straßen kreuzt, die keine sind, über Steine und Geröll; es muss was aushalten. Allradantrieb: ein Muss. Islands Straßen und Pisten sind systematisch nummeriert, die Ringstraße trägt die Nummer 1, Hauptverbindungsstraßen sind zwei-, Nebenstrecken und Stichstraßen dreistellig. Strecken mit der Kennzeichnung F – das steht für Fjallvegur („Piste“) – dürfen nur von Jeeps genutzt werden, solche ohne am Besten gar nicht. 

Nein, sowas können wir uns eher nicht leisten. Um genau zu sein gar nicht. Also Bus. Keiner der Busse, die uns tagtäglich auf den Straßen unserer Dörfer und Städte begegnen, natürlich nicht. Er muss es schließlich ins Hochland schaffen. Die Räder sind ungefähr doppelt so groß und überhaupt: sieht anders aus als der durchschnittliche Linienbus. Durch Bäche brettern und steile unbefestigte Hügel hochfahren: das schafft der. Statt einem eigenen Auto den Bus zu nehmen, fühlt sich nichtmal wie ein großer Verzicht an – die Tour lässt uns zum Glück trotzdem genug Flexibilität. Wir entscheiden selbst und gerne auch recht spontan, wo wir aussteigen und wie lange wir bleiben. Das einzige was wir festlegen mussten, ist die Richtung in die wir reisen.

Unseren ersten Halt hatten wir in Hvergerdi, wo es wirklich unglaublich schöne und beeindruckende Ecken gibt. Wir blieben eine Nacht und fuhren nach einer kleinen Wanderung am nächsten Tag weiter nach Selfoss, die größte Stadt hier im Süden (ca. 6.500 Einwohner). Das Camp ist super und man fühlt sich hier wirklich schnell wohl. Außerdem laufen hier Hühner frei rum und wenn das kein Argument ist…

 

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Sophie & Stefan

 

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